Beruflich komme ich aus dem Fernsehbereich, in dem ich als Aufnahmeleiterin arbeite. Dort organisiere ich Dreharbeiten, koordiniere Teams und sorge dafür, dass viele unterschiedliche Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Vor allem aber habe ich dort eines gelernt:
genau hinzusehen und zuzuhören.
Dieses Gespür spiegelt sich in meinen Traureden wieder. Ich merke schnell, wie Menschen miteinander sind, was sie verbindet und zusammenhält.
Worte haben für mich schon immer eine besondere Bedeutung. Heute nutze ich sie, um genau das greifbar zu machen, was euch als Paar wirklich ausmacht. Mir ist wichtig, dass sich eure Rede nicht nur gut anhört, sondern sich nach euch anfühlt.
Und ja – das bedeutet auch, dass ich Dinge direkt anspreche und nichts künstlich glattziehe. Mir ist wichtig, dass ihr euch gesehen fühlt.
Vielleicht spüre ich diese Motivation so stark,
weil ich selbst erlebt habe, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören.
In unseren Gesprächen tauchen wir tief in eure Vergangenheit ein. Nicht nur die Eckdaten eurer Beziehung, sondern das, was euch als Paar ausmacht: eure Dynamik, eure Werte und die vielen kleinen Details, die eure Geschichte besonders machen.
Ich schreibe keine Reden, die einfach nur schön klingen. Keine, die man so oder so ähnlich schon einmal gehört hat. Dabei nutze ich keine Vorlage und keine Kalendersprüche.
Ihr sollt euch in der Zeremonie wiedererkennen und am Ende denken:
Ja, genau das ist unsere Liebesreise.
Neben meiner Arbeit prägt mich auch mein eigener Weg. Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Ort bei Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern und lebe heute in München. Irgendwo zwischen Stille und Großstadt habe ich gelernt, worauf es wirklich ankommt:
Auf die kleinen Momente, die man nicht planen kann aber die am Ende alles bedeuten.